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Redwood National and State Parks

Planung Ihres Besuchs in Redwood National and State Parks

Redwood National and State Parks belohnen Reisende, die sich auf die Küste und nicht auf den klassischen kalifornischen Sonnenschein einstellen. Der Sommer ist aus gutem Grund die beliebteste Jahreszeit: Im Allgemeinen ist dies die trockenste Zeit des Jahres, mehr Wege sind zuverlässig zugänglich und saisonale Fußgängerbrücken sind mit größerer Wahrscheinlichkeit vorhanden. Dennoch handelt es sich um ein Parksystem mit einem kühlen, feuchten Charakter zu jeder Jahreszeit. Nebel kann aufziehen, Regen ist jederzeit möglich und die Temperaturen fühlen sich oft kühler an als erwartet. Am besten kleiden Sie sich daher nach dem Zwiebelschalenprinzip und gehen davon aus, dass Sie nass werden könnten. Im Frühling blühen Wildblumen, im Winter und frühen Frühling lässt sich die Reise oft um Walbeobachtungen ergänzen, und die Redwoods wirken im Nebel häufig besonders stimmungsvoll. Besucher, die zum ersten Mal hier sind, sollten jedoch wissen, dass sich das Wetter schnell ändern kann und die Sicht ebenso rasch verschwinden kann. Die Anreise bedeutet meist einen landschaftlich reizvollen Roadtrip durch den äußersten Norden Kaliforniens. Die Parks erstrecken sich über etwa 50 bis 60 Meilen entlang der Küste, von der Gegend um Crescent City südwärts bis in Richtung Orick, etwa 325 Meilen nördlich von San Francisco, rund 330 Meilen südlich von Portland und ungefähr 170 Meilen westlich von Redding. Da der Park nicht um einen zentralen Eingang konzentriert, sondern weitläufig angelegt ist, sollten Sie Ihre Tage nach Regionen planen und die Fahrzeiten zwischen Ausgangspunkten von Wanderwegen, Stränden und Besucherzentren nicht unterschätzen. Redwood National Park selbst ist gebührenfrei, doch einige der angeschlossenen State Parks, darunter Jedediah Smith, Del Norte Coast und Prairie Creek, erheben Tagesnutzungsgebühren. Halten Sie daher eine Karte oder Bargeld bereit und prüfen Sie Ihre Route vor der Abfahrt. Der größte Fehler von Erstbesuchern besteht darin, Redwood wie einen kurzen Halt am Straßenrand zu behandeln. Planen Sie mindestens einen ganzen Tag ein, idealerweise mehr, um eine landschaftlich reizvolle Fahrt mit kurzen Spaziergängen, einem längeren Waldweg und Zeit an der Küste zu verbinden. Verkehrssicherheit ist hier wichtig: Halten Sie wegen Wildtieren oder für Fotos nicht auf der Fahrbahn an, sondern nutzen Sie stattdessen die Haltebuchten. Der Mobilfunkempfang kann unzuverlässig sein, die Straßen können schmal und kurvenreich sein und die Bedingungen sind oft rutschig. Laden Sie daher Karten im Voraus herunter und fahren Sie geduldig. Wenn Sie campen möchten, denken Sie daran, dass sich die Campingplätze in den nahe gelegenen State Parks und nicht im Nationalpark selbst befinden. In den stärker besuchten Monaten sind Reservierungen sinnvoll. Seien Sie auf Regen vorbereitet, fahren Sie langsamer und lassen Sie das Tempo vom Maßstab des Waldes bestimmen – die Redwoods erlebt man am besten ohne Eile.

Beste Reisezeit

Der Sommer ist die zuverlässigste Jahreszeit zum Wandern, mit dem trockensten Wetter und der größten Wahrscheinlichkeit, dass saisonale Brücken und abgelegenere Wege zugänglich sind. Im Frühling blühen Wildblumen, und gelegentlich lassen sich vor der Küste Wale beobachten. Der Winter und der frühe Frühling können mit ihrer Küstenlandschaft reizvoll sein, bringen jedoch oft stärkeren Regen, rutschige Wege und dichten Nebel mit sich. Wenn Sie eine einfachere Planung und mehr Wegoptionen wünschen, reisen Sie am besten vom späten Frühling bis zum frühen Herbst und beginnen Sie Ihre Tage früh, um die klareren Bedingungen optimal zu nutzen.

Anreise und Fortbewegung

Redwood National and State Parks erstrecken sich über etwa 50 bis 60 Meilen entlang der Küste Nordkaliforniens, von der Gegend um Crescent City südwärts in Richtung Orick. Stellen Sie sich daher auf einen weitläufigen Park und nicht auf einen einzigen zentralen Eingang ein. Die meisten Besucher reisen mit dem Auto an; die Parks liegen etwa sechs bis sieben Autostunden nördlich von San Francisco und rund sechs Stunden südlich von Portland. Ein eigenes Fahrzeug ist am praktischsten, da Besucherzentren, Ausgangspunkte von Wanderwegen, Strände und landschaftlich reizvolle Straßen über mehrere Parkeinheiten verteilt sind.

Übernachtungsmöglichkeiten

Übernachten Sie in nahe gelegenen Torortgemeinden wie Crescent City oder in der Umgebung von Orick, wenn Sie möglichst unkomplizierten Zugang zu verschiedenen Tagesausflügen, Dienstleistungen und Restaurants wünschen. Zum Campen bieten sich vor allem die Campingplätze der State Parks und nicht der Nationalpark selbst an; Mill Creek Campground im Del Norte Coast Redwoods State Park ist in der Saison eine gute Option. Reservieren Sie Campingplätze für den Sommer frühzeitig und informieren Sie sich vor der Abfahrt über zulässige Fahrzeuglängen und verfügbare Einrichtungen – insbesondere, wenn Sie mit einem Wohnmobil oder Anhänger unterwegs sind.

Was Sie einpacken und vorbereiten sollten

Nehmen Sie das ganze Jahr über Kleidung in mehreren Schichten mit, denn an der Küste kann das Wetter schnell von Sonne zu Kälte, Nebel und Nieselregen umschlagen. Wasserdichte Oberbekleidung, feste Wanderschuhe und zusätzliche trockene Kleidung gehören zu den sinnvollen Grundausstattungen, besonders wenn Sie Strände, Gezeitentümpel oder schlammige Waldwege besuchen möchten. Laden Sie Karten im Voraus herunter, führen Sie Wasser und Snacks mit und packen Sie eine einfache Tagesausrüstung mit Taschenlampe, grundlegenden Erste-Hilfe-Utensilien und einem vollständig geladenen Telefon ein, da der Empfang in manchen Bereichen eingeschränkt sein kann.

Sicherheit und Vorschriften

Nutzen Sie zum Beobachten von Wildtieren die Haltebuchten und halten Sie niemals auf der Fahrbahn an, da viele Straßen durch und rund um die Parks stark befahrene Verkehrswege mit schnell fließendem Verkehr sind. Achten Sie an den Stränden auf Gefahren durch das Meer, bleiben Sie bei wechselnden Naturbedingungen aufmerksam und halten Sie jederzeit einen sicheren Abstand zu Wildtieren. Befolgen Sie die ausgeschilderten Geschwindigkeitsbegrenzungen, vermeiden Sie das Parken auf hohem Gras und rufen Sie im Notfall 911 an.

Informationen zur Barrierefreiheit

Die Barrierefreiheit variiert je nach Ort. Betrachten Sie Redwood daher als eine Sammlung verschiedener Parkbereiche und gehen Sie nicht davon aus, dass überall die gleichen Bedingungen vorliegen. Besucherzentren sind die beste erste Anlaufstelle für aktuelle Informationen zu barrierefreien Toiletten, Parkplätzen, Aussichtspunkten und Wegoptionen. Einige Campingplätze verfügen außerdem über barrierefreie Einrichtungen. Wenn Barrierefreiheit für Sie wichtig ist, planen Sie Ihre Stopps im Voraus und konzentrieren Sie sich auf erschlossene landschaftlich reizvolle Bereiche sowie von Rangern empfohlene Routen, die Ihren Mobilitätsbedürfnissen entsprechen.

Tipps für Ihren ersten Besuch

Versuchen Sie bei Ihrem ersten Besuch nicht, alles auf einmal zu sehen. Wählen Sie entweder einen nördlichen Bereich nahe Crescent City oder einen zentralen bis südlichen Bereich rund um Prairie Creek und Orick, um einen entspannteren Tag zu erleben. Eine kurze landschaftlich reizvolle Fahrt in Kombination mit ein oder zwei einfachen Spaziergängen ist meist der beste Einstieg, insbesondere wenn Nebel oder Wetter die Sicht einschränken. Kalkulieren Sie außerdem Tagesnutzungsgebühren in einigen Bereichen der State Parks ein und denken Sie daran, dass Nationalparkpässe dort anerkannt werden.

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