Wandern im Arches National Park ist erfreulich zugänglich, denn die meisten der 22 Wege im Park liegen am einfachen Ende des Spektrums. Das bedeutet, dass Erstbesucher, Familien und Gelegenheitswanderer einige der eindrucksvollsten Landschaften des Parks erreichen können, ohne sich auf eine ganztägige Tour festlegen zu müssen. Kurze Spaziergänge zu Sehenswürdigkeiten wie den Windows und Double Arch bieten genau den unmittelbaren Wow-Effekt, der Arches so lohnend macht: monumentale Sandsteinformationen, weite Wüstenblicke und eine Landschaft, die eher geformt als nur schön wirkt. Selbst die einfacheren Wege hier fühlen sich dramatisch an, denn das Gelände selbst ist die Attraktion — Slickrock-Kuppen, rote Felsrippen, offene Steinschalen und plötzlich auftauchende Ausblicke, eingerahmt von einem Bogen nach dem anderen.
Für Wanderer, die mehr Herausforderung suchen, bietet Arches einige herausragende Routen, die das Erlebnis von einem landschaftlich schönen Spaziergang zu einem echten Wüstenabenteuer machen. Der Delicate Arch Trail ist der klassische Pflichtweg: ein mäßig anstrengender Anstieg über freiliegenden Slickrock zur ikonischsten Formation des Parks, mit sehr wenig Schatten und einem letzten Abschnitt, der aufregend wirkt, ohne allzu technisch zu sein. Devils Garden ist das anspruchsvollste Wegesystem des Parks und seine beste Wanderung für trittsichere Wanderer, mit Optionen von kurzen Hin-und-zurück-Touren bis zu längeren, raueren Abenteuern mit mehreren Bögen, Sandsteinplatten, schmalen Felsvorsprüngen und Passagen, in denen geklettert werden muss. Besonders am Wandern hier ist die Kombination aus Zugänglichkeit und Dramatik. In einem einzigen Park kann man sich für einen sanften Spaziergang oder eine anspruchsvollere Route entscheiden, bewegt sich aber in jedem Fall durch eine karge, leuchtende Wüste, in der die Geologie an jeder Ecke die Hauptrolle spielt.